
Neubau des Freibads
Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,
im Bürgermeisterwahlkampf 2021 habe ich mich klar für den Neubau unseres Freibades in Norddeich ausgesprochen. Für viele war das mehr als nur ein Projekt – es war ein Herzensanliegen. Ein Ort voller Erinnerungen, Begegnungen und Lebensfreude, der seit 2014 schmerzlich gefehlt hat.
Heute kann ich sagen: Dieses zentrale Wahlversprechen haben wir gehalten.
Wir haben nicht nur die notwendigen politischen Entscheidungen getroffen, sondern auch erfolgreich Fördermittel organisiert und damit den Weg für die Umsetzung geebnet. Es freut mich sehr, dass wir uns inzwischen mitten im Bau befinden und dieses wichtige Projekt Schritt für Schritt Realität wird.
Mehrere Jahre wurde geplant, diskutiert und vorbereitet. Viele von Ihnen haben sich den Neubau sehnlichst gewünscht – und nun ist es endlich so weit:
Im April 2025 sind die Bauarbeiten am alten Standort hinter dem Haus des Gastes gestartet. Am 24. April haben wir gemeinsam den ersten Spatenstich gesetzt – ein besonderer Moment für unsere Stadt.
Seitdem geht es sichtbar voran:
Das alte Becken wurde vorbereitet, die Baustelle eingerichtet, erste Rückbauarbeiten abgeschlossen und die Grundlagen für die neuen Becken geschaffen. Ein emotionaler Moment war sicherlich der Abriss des alten Sprungturms – ein Stück Geschichte, das viele von uns begleitet hat. Gleichzeitig entsteht nun etwas Neues, Modernes und Zukunftsfähiges.
Das neue Freibad wird ein Ort für alle Generationen:
Hier verbinden wir Freizeit, Gesundheit, Familienfreundlichkeit und Tourismus – genau so, wie wir unsere Stadt weiterentwickeln wollen.
Die Bauarbeiten laufen planmäßig. Aufgrund der besonderen Lage im Deichvorland kann nur in einem begrenzten Zeitraum im Jahr gebaut werden – eine Herausforderung, die wir gemeinsam meistern.
Wenn alles weiterhin so gut vorangeht, wird das Freibad im Jahr 2027 fertiggestellt und im Frühjahr 2028 eröffnet.
Ich habe 2021 gesagt: Wir bauen das Freibad neu.
Heute stehen wir mitten in der Umsetzung.
Das zeigt:
Ich stehe zu meinen Worten – und ich arbeite daran, dass aus Versprechen konkrete Ergebnisse werden.
Das neue Freibad wird ein Ort, an dem wieder gelacht, geschwommen und gemeinsam Zeit verbracht wird. Ein Ort, der unsere Stadt lebenswerter macht – für Jung und Alt.

Wir investieren kräftig in unsere Schulen –
denn gute Bildung ist die Grundlage für eine starke Zukunft.
Mit dem Neubau der Grundschule Süderneuland schaffen wir eine moderne und zukunftsfähige Lernumgebung für unsere Kinder.
Auch die Schulen in Lintel, Im Spiet, Norddeich und Leybuchtpolder entwickeln wir Schritt für Schritt weiter. Die nächsten Investitionen sind fest eingeplant.
Der Rat hat entschieden:
Alle fünf Grundschulen bleiben erhalten.
Gleichzeitig gehen wir den nächsten Schritt:
Die Innenstadtgrundschulen Süderneuland, Lintel und Im Spiet werden zu Ganztagsschulen ausgebaut.
Norddeich und Leybuchtpolder bleiben verlässliche Halbtagsschulen.
Zusätzlich stärken wir die Innenstadtstandorte mit Schulsozialarbeit in Vollzeit.
Denn Schule ist mehr als Unterricht.
Auch unsere Kitas entwickeln wir konsequent weiter.
Neue Einrichtungen entstehen – zum Beispiel an der Hamburger Straße und im Bereich der Behindertenhilfe.
Gleichzeitig passen wir die Betreuungszeiten immer stärker an die Lebensrealität von Familien an.
Familie und Beruf müssen zusammenpassen.
Mit digitalen Angeboten wie „Little Bird“ haben wir die Suche nach einem Kitaplatz deutlich vereinfacht.
Mehr Transparenz, weniger Aufwand – und beide Eltern können den Alltag ihrer Kinder besser begleiten.
Auch unser Ferienprogramm haben wir deutlich ausgebaut.
Für verlässliche Betreuung – und schöne Ferien für unsere Kinder.
Wir wollen jungen Familien den Start erleichtern.
Viele stellen sich heute die Frage:
Kann ich mir Familie überhaupt leisten?
Oft scheitert es nicht am Wunsch, sondern an den Rahmenbedingungen.
Wenn Betreuung und Beruf nicht zusammenpassen, wird es schwierig.
Deshalb treiben wir den Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen weiter voran.
Und wir sorgen dafür, dass Betreuungszeiten besser zum Alltag der Familien passen.
Norden soll eine familienfreundliche Stadt sein.
Eine Stadt, in der junge Familien bleiben –
und gerne leben.
Dafür braucht es auch eine familienfreundliche Unternehmenskultur.
Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden unterstützen, wollen wir stärken.
Und wir brauchen mehr Freiräume für Familien im Alltag.
Kinder gehören dazu.
Überall.
Warum nicht mehr Angebote für Familien in Restaurants?
Warum nicht kleine Spielecken?
Und warum nicht ein zusätzlicher Spielbereich in der Innenstadt –
als Ort zum Verweilen für Familien?
Ich bin überzeugt:
Wenn wir unsere Stadt für Familien gut machen,
machen wir sie für alle besser.
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